Donnerstag, 30. September 2010

What happens in Vegas, stays in Vegas!


Hallo Fans!

Unerwartet hab ich jetzt doch mehr Zeit wie erwartet, deswegen gibt’s noch einen Blogeintrag bevor ich ins Recreation Center gehe. Bin gespannt, hab mir ja gestern im Outlet von Adidas ein paar neue Sportsachen gekauft, drei davon kann ich heute nicht anziehen ohne als großer Poser dazustehen, deswegen zieh ich nur die Sporthose an. Aber die war echt ein Schnäppchen. Ach das ist so schön günstig einzukaufen! Genau und als kleine Anekdote werde ich euch folgendes erzählen:

Die deutsche Werbeindurstrie ist schon ein süßes Geschöpf. Um ganz cool, amerikanisch, lässig und weltbürgerrisch offen sich zu präsentieren, werden in der vielzahl der deutschen Kaufhäuser „Sale“ als „Reduziert“ ins englische übersetzt und über die Ständer gehängt. Klingt cool, ich ärger mich ehrlich gesagt immer drüber. Und jetzt zu all meiner verwunderrung sehe ich über den amerikanischen Kleidungsständern mit reduzierter Ware „Clearance“ stehen. Ha! Sim mer wohl zu lässig? *omg*

...wie ich jetzt da drauf gekommen bin, weiß nur Gott und meine kleine Muse die hier unterm Schreibtisch sitzt. Deswegen zurück zum Eigentlichen – LAS VEGAS! :-)

Bevor ihr nun Ahhhh schon wieder Vegas sagt, müsst ihr folgendes wissen: Las Vegas war der längste Aufenthalt von allen bei unserer Rundreise. 4 Tage, deswegen gibt’s vier Einträge. Heute kommt nun der dritte, ja bald seid ihr erlöst und müsst nicht mehr diese hässlichen Bilder von „Sin City“ anschauen. Wie dem auch sei, nun zum dritten Tag. Der fing wieder relativ früh an – mit dem üblichen Programm. Nur gibt es diesmal ein Highlight – ein Video – auf diesem werden ihr erstmal meine undendliche Dummheit präsentiert bekommen und dann noch die weiten der Gänge der Vegas Hotels. Ganz lustig, dass man zur Frühstückstischschlange länger wie 6,5 Minuten zu Fuß braucht – und wie manche wissen, bin ich recht zügig zu Fuß unterwegs ;-) Ach ja meine Dummheit präsentiert sich darin, dass die ersten paar Minuten die Kameraführung etwas, sagen wir, künstlerisch Angehaucht, scheint.
Schon allein das Logo ist der Hammer!
Zurück zum eigentlichen, es ging wieder zum Sightseeing. Wie sagt der Lonely Planet so schön? In Vegas sind die Hotels die Sights, deswegen ab zu den Hotels. Die Tour ging diesmal Richtung Süden. Zuerst zum Mirage. Das Mirage hat einen riesen See vorm Hotel mit Delphinen (künstlich) und feuerspuckenden Steinen, etc. Innen drinn ist alles sehr auf „Tropica Island“ gemacht. Sehr nett. Ausserdem merkt man das da zwei schwule Deutsche am Werke waren ;-) Jaaa für die die mich nicht verstehen, Siegfried und Roy sind in diesem Hotel aufgetreten – tun sie es immer noch?

Nachm Mirage gings weiter den Strip hinunter zum Cesars Palace – okay shon ungefähr 100 Meter davor gings in die „Forum Shops at Cesars Palace“ - wahnsinn, was die dahin gebaut haben. Dreistöckig hoch auf alt Rom getrimmt. Und einen Tommy Bahama Store – ich hab geweint, schöööön – ich liebe diese Marke, leider viel zu teuer :-(
Wie dem auch sei, es ging weiter in die Tunnel vom Cesars. Schöner künstlicher Himmel und endlose Gänge, wieder auf alt Römisch getrimmt. In diesen Sternartigen Gängen sind in der Mitte oft Brunnen und in einer Ecke wird auch noch an einem Brunnen der Untergang oder Saga von Atlantis erzählt. Aber sehr spektakulär, mit Wasserfonänen, Feuer und bewegten Figuren! Ein absolutes muss wenn man in Vegas ist!!! Jedenfalls führen diese Gänge irgendwann zum eigentlichen Cesars, dass auch sehr gewaltig ist. Also ja, da müsste ich das nächste mal absteigen! :-)
So sahen also die Casioneingänge im alten Rom aus!

Nachm Cesars gings einmal über die Straße zum Planet Hollywood – dort wurden wir durch ein all you can drink angebot hergelockt. Was aber ein Reinfall war.. egal, innen drin wars schon ganz nett... und von danach, hab ich keine Bilder mehr...What happens in Vegas, stays in Vegas...

In diesem Sinne, Tschööö Fans! :-)


Max

Ps.: Klick!

Ich hab ne neue Jeans! :-)

Hi Fans!

Das Outletcenter ist grooooß :-)
Sooo ein kurzer Zwischenruf. Wir waren heute mit unserer neuen geilen Karre in nem Outletcenter ein paar Meilen nördlich von Flint. Ist ein ganz großes Ding, mit vielen vielen Läden darunter Nike und Adidas und CK und Tommy Hilfiger usw. ganz cool da und da hab ich mir in nem Laden der Lee führ ne neue Jeans gekauft. Ein richtiges Schnäppchen *hrhr* Total cool, jetzt muss ich nicht mehr mit nem Loch in der Hose rumlaufen :-) Ansonsten? Keine großen Neuigkeiten, nur das unser Auto total cool ist! *hrhr*
Soweit so gut viele liebe Grüße von eurem gut angezogenen Max! :-)

Tschööö Fans!

Max

Mittwoch, 29. September 2010

The Pimp Wagon

Hallo Fans!

Nun was Aktuelles zu Flint, meinem Leben hier und so weiter...
Mittlerweile sind zwei volle Tage hier vergangen, und viel erlebt. Gestern am Montag, da gab es mehr oder weniger den gesamten Tag eine Einführungsveranstaltung, was wie wo etc. Das Übliche halt, auch wenn es für mich unüblich war, schätze ich dass das immer so gemacht wird, deswegen halt das Übliche... Der Tag verflog nur so dahin, man ist durch die Gänge gehuscht hat sich verirrt und wurde verwirrt und Abends gabs Pizza. Leider hört sich fifteen und fifty relativ ähnlich an so sind wir statt fifteen um fifty beim Pizzaessen gewesen, was leider darin gemündet ist, dass wir die Reste der kalten Pizza haben essen dürfen :-( Naja egal, war dennoch lecker! Danach gings dann ein Auto anschauen. Schließlich braucht man in den USA ein Auto. Wie schon wahrscheinlich weiter früher im Blog angemerkt, ist in den USA alles größer, auch die Entfernungen und ohne Auto kann man sich nichtmal ohne einen halben Marathon zu laufen keine Zahnbürste kaufen...
Deswegen gings zur Dupontstreet, dort hat ein deutscher exchange Student seinen Dodge Ram 2500 Wagon verkauft. Das ist ein V8 Van mit 5200 ccm, 230 PS und 7 Sitzen. Total geniales Teil. Schon etwas herunter gekommen, etwas verrostet und etwas demoliert aber für den Preis? Das Highlight ist die Partybeleuchtung im Innenraum, inklusive Fernsehr und Stereoanlage für die Mitfahrer. Der Nachteil, der Kühler funktioniert nicht mehr anständig, so muss halt immer mit voll aufgedrehter Heizung gefahren werden, sonst wird’s dem Motor zu warm :-) Egal nach einer Probefahrt, einer Kriegsratsitzung und einem Bier gabs die Entscheidung, der Wagen wird gekauft. Das Auto ist am Campus in Flint kult und wer den Wagon besitzt ist der Star! Tja da muss man zuschalgen, ausserdem war der Preis heiß und wann fährt man sonst in seinem Leben nochmal so ein Auto? Der absolute renner, da isses mir/uns auch wert 25 Liter auf 100 Kilometer (schätzungsweise) Sprit zu verbrennen! Tja jetzt sind wir stoltze besitzer von diesem Auto, ihr dürft klatschen, mir gratulieren und mich anhimmeln, cih weiß, jetzt bin ichs wert! ;-)

Heute gings dann dran den Wagon anzumelden. Zuerst zum Versicherungsvertreter in Flushing gefahren. Dort dem Karren ne neue Versicherung verplättet und danach gings dann zum Zulassungsamt. Dort mit dem letzten Geld die Zulassungsgebühr bezahlt und dann war das Auto auch offiziell unseres. Man ist das ein cooles Gefühl. Und fahren tut sich der Bock gut. Das einzige ist, dass die Bremse etwas schwammig reagiert und das Lenkrad etwas nach links eingeschlagen werden muss sonst fährt man nicht grad aus :-)
Der Dodge Ram 2500 Wagon
Was ist zu den Formalitäten zu sagen? Die Versicherung zu bekommen ist ein selbstläufer. Hingehen, alles ausfüllen lassen und die „Doppelkarte“ mitnehmen. Danach gings zur Zulassungsstelle. Naja die die uns der Versicherungsvertreter genannt hatte war leider zu so mussten wir zu einer anderen. Aber zum Glück gibt es in Gesamt Flint (halb so groß wie Stuttgart) 4 Zulassungsstellen, dass muss erstmal nachgemacht werden! Jedenfalls waren wir in der in Downtown, wir kamen sofort dran und die Frau hinter der Theke war total freundlich und es ging ruck zuck! Tja danach einen Batzen Geld leichter dafür eines Zettels schwerer und es ging zur Hochschule. Da gabs dann auch bald essen (Sandwich + Chips + Wasser). Abends wurde noch Xbox gespielt (das erste Mal in meinem Leben und dann noch sowas schweres wie FIFA, war aber dennoch genial!). Und jetzt geht’s ins Bett, nachdem ich die Welt von meinen Erlebnissen geupdatet habe! :-)

Deswegen, wünsche ich euch alles gute und eine tolle Nacht!

Tschööö Fans

Max

Ps.: Klick!

Viva Las Vegas!

Hallo Fans,

nun kommt der Bericht über den zweiten Tag meiner Rundreise. Las Vegas wartet in all seinen Zügen. Um kurz vor neun sind wir aufgestanden, das war aber auch ein langer Abend und das auch noch nach dem langen Flug. Aber dennoch war man ein wenig träge. Egal, zuerst hat erstmal das Frühstück in Dos Caminos gewartet. Eigentlich eine Bar im Palazzo, aber die wird morgens für den gemeinen Touristen als Frühstückszentrale umgebaut. Eine riesen Schlange bildet sich vor dem Etablissement, was daher rührt, da es einfach nicht genug Platz in der Bar / dem Restaurant gibt. Naja wohl beabsichtigt, dass man eines der anderen tausend Frühstücksangebote des Hotels wahr nimmt und dafür extra bezahlt. Aber wie heißts so schön, einem geschenkten Gaul...? Dieses Sprichwort trifft auch voll und ganz auf das Essen zu. Es gibt süße Baigels ein wenig Bananen und Äpfel dazu noch Muffins und anderes Süßes und Frühstückscerealien. Aber naja alles sehr begrenzt, was auch den Geschmack betrifft, aber was bezahlt ist wird auch mitgenommen! Die Upgradeoption für 10 USD war auch nicht der rede wert. Egal, ein kleines Früstück am Morgen, vertreibt Kummer und...
… nachm Frühstück gings auf Entdeckungstour, erstmal den Hotelpool mit all seinen Schönheiten bestaunen und dann weiter Richtung Wynn. Das Wynn + Encore waren mal eines der luxoriösesten Hotels in Vegas, aber da überall der Zahn der Zeit nagt sind sie es nciht mehr. Aber dennoch beeindruckend wie sie diesen riesen Berg mit Wasser und weiß der Geier hingestellt haben und in Szene gesetzt haben. Das Gebäude von aussen ist ziemlich unspektakulär, aber das sind sie meist in Vegas – in eine quadratische / rechteckige Form lassen sich halt die meisten Opfer der Spielgierde einsperren als in schönen runden Formen...

Der Eingang zur Fremont Street
Vom Encore aus gings dann weiter Richtung Touristeninformation. Es gab genau zwei Haken bei dieser Unternehmung. Erstens hat der Lonely nicht gestimmt und der Punkt der Touristeninfo war falsch in der Karte eingetragen, zweitens war die Touristeninfo auch noch zu (wegen Labour Day?). Naja so war eine Stunde total fürn Arsch gewesen, weil die Touristeninfo natürlihc nicht am schönsten Platze Las Vegas ist. Naja Busticket gekauft und zurück zum Hotel. Da bin ich dann mitm Thomas kurz ins Einkaufszentrum rein, hab mir ne wahnsinnig tolle neue Mütze gekauft und danach zum Venitian. Die anderen zwei Kollegen abgeholt und dann gings zur Fremont Street. Die Freemontstreet ist sozusagen das alte Las Vegas. Da ist noch das Gold Nugget Casino. Weiterhin wurde die ganze Straße wahnsinnig aufgewertet. Überdacht, wobei die Überdachung als Lichterwand fungiert was zu spektakulären Shows führt. Weiterhin ist es durch das überdachte wahnsinnig hell in der Straße und total beeindruckend. Echt supi dort, da gabs dann auch ein all you can eat Buffet für 13 Bugs, was wir gleich genutzt haben. Das Essen war total grauenhaft und die Magaritas für 99 Cent waren auch schrecklich. Keine Empfehlung! Naja wie dem auch sei, man war vollgefressen :-)

Blick vom Stratosphere
Aufm Weg zurück zu unserem Hotel sind wir beim Stratosphere gestoppt. Das ist das Casino mit riesen Aussichtsturm, total cool. Da kommt man für ein paar Bugs (28,xx) hoch und oben hats noch einen Freefalltower und zwei andere Attraktionen! Total cool, wurde alles mtigenommen. Und bei Nacht Las Vegas von diesem Aussichtsturm zu sehen ist schon der Wahnsinn! :-) Vegas ist toll, vorallem bei Nacht, das viele glitzern etc. Und dann noch das viele Wasser dazu. Leider spiegelt es auch die Perversion dieser Stadt wieder. Ein Ort des Vergnügens mitten in der Wüste zu platzieren wo alles hingebracht werden muss, auch das Wasser. Vorallem ncoh die vielen künstlichen Seen vor den Hotels wo mehr Wasser an einem Tag verdunstet als hunderte Menschen trinken können. Naja ist dennoch genial dort und auf jedenfall Sehenswert. Faszinierend aber, dass Las Vegas in den fünfziger Jahren Atombombenexplosionen als Touristenattraktion hatte, schade das es diese nicht mehr gibt, hätte mich schon mal interessiert einen großen Blitz zu sehen :-) Deshalb gibt es auch in Vegas ein Atombombentestmuseeum, da waren wir leider nicht, die Zeit war zu knapp. Für Vegas kann man guten Gewissens 7 Tage Aufenthalt einplanen!

So das war ungefähr der Tag. Nachm Stratosphere gings dann zurück zum Hotel. Das war aber auch nötig, da ich total fertig war. Der Jetlag liegt doch schwerer in den Knochen als man denkt!

Der nächste Tage wird wieder total bombastisch, aber dazu mehr im nächsten Eintrag :-)

Soweit so gut, tschööö Fans!

Max


Ps.: Klick!

Dienstag, 28. September 2010

Eine andere Welt – Las Vegas!

Hallo Fans!

Nun kommt der erste Eintrag über die Rundreise. Über die Rundreise wird Stück für Stück berichtet. Zwischendurch kommen noch Einträge über das tägliche Leben in Flint – Eindrücke, Gedanken und so weiter...
Wie dem auch sei, kommen wir zu Las Vegas, oder zu dem was davor passiert ist. Nämlich die Anreise. Im Prinzip ist die Geschichte schnell erzählt. In Stuttgart gings los, 10,5h geflogen und in Atlanta angekommen. Die Immigration ging ohne Probleme und war sehr schnell, die Wartezeit von ungefähr 3h bis zum weiterflug war umso länger. Aber auch nicht verkehrt, so hatten Thomas und ich schon Zeit um die klimatisierte amerikanische Luft zu schnuppern und das verchlorte Wasser der Wasserspender zu trinken. Weiterhin ist uns aufgefallen, dass der Flughafen in Atlanta riesig ist. Verdammt groß, da ist ein Terminal doppelt so groß wie der ganze Stuttgarter Flughafen und es gibt ettliche Terminals in Atlanta. Naja von Atlanta gings dann um 18:20 Uhr nach Las Vegas, 4 Stunden Flug standen uns noch bevor. Und hier kommt ein großes Manko am Flug nach Vegas und am Flug von Stuttgart nach Atlanta. Und zwar hatten wir bei unserem Reisebüro extra Sitzplätze reserviert, am Fenster an einem Notausgang. Was haben wir bekommen? Einen Sitzplatz auf der Hühnerstange in der Mitte des Fliegers. Toll, dann hätte der Brux uns auch nicht fragen sollen ob wir was reserviert haben wollen. Da waren wir sehr enttäuscht, vorallem beim Flug nach Vegas, weil bei der Ankunft in Vegas war es dunkel und das Lichtermeer wäre bestimmt sehr sehr beeindruckend gewesen, so konnten nur kurze Blicke erhascht werden können! :-( Da gibts Abzüge, und naja da wird fünfmal nachgedacht ob da nochmal gebucht wird!
Wie dem auch sei, der Flug war anstrengend, denn insgesamt waren wir so um die 24h unterwegs bis wir im Hotel in Vegas waren. Das war schon eine lange reise und man sollte sich zweimal überlegen ob man das tut oder lieber den Urlaub anders plant und erst nach dem Jetlag nach Vegas geht, das ist fürs Nachtleben einfach bekömmlicher!
Letztendlich, der erste Eindruck von Vegas war der Flughafen bzw. Schon der Anflug. Und der Eindruck war einfach nur berauschend, das Lichtermeer, die Coinmachines am Ankunftsterminal das Welcome To Las Vegas Schild im Flughafen, die Pälmchen am Eingang des Flughafengebäudes die eisig runterklimatisierten Schuttlebusse zum Strip/Hotel, die Schuttlebusse an sich und die Einfahrt nach Vegas – WOW! Total cool, da fährt man am alten Cairo vorbei, dann plötzlich sieht man das Mittelalter nahen wohingegen das schnell verflogen ist und man geht einen Schritt zurück, zurück zu Cesars Zeiten – heidanei und auf einmal steht man vor dem, was man Venedig nennen kann. Künstlicher Teich mit Brücke, alles auf alt Italienisch getrimmt. Einfach cool – toller Eindruck, aber irgendwie hatte man schon gemerkt das das kein Echtgold ist oder auch kein echter Marmor, etc... ist aber egal, betrunken sieht man es nicht mehr! ;-)
Tja was will ich nun schreiben? Vegas ist am Wochenende ne Wucht. Alle Menschen sind herausgeputzt und fertig zum feiern, es brummt und bebt in der Stadt, kein Meter ohne jemanden auf die Füße zu treten, einfach fantastisch. Aber seht in den Bildern selbst, die ich die erste Nacht gemacht habe. Ein weiteres Highlight war natürlich auch das Zimmer von Venitian. Echt schön gemacht, alt Italinisch, alles schön sauber und ein tolles Bad mit Rundumdusche *hrhr* total schön! Nach kurzem ausruhen gings dann den Srip runerwärts am bis zum Cesars Palace und wieder zurück, total toller Abend, auch wenn ich sehr müde war!
Genauso müde wie ich jetzt bin, deswegen kommt morgen der nächste Tag in Vegas, der wird spannend und natürlihc auch die weiteren Bilder von Vegas, also ihr dürft gespannt sein.

Tschööö Fans euer

Max


Ps.: Wie gehabt – Klick! Für die Hinflugbilder und Klick! Für die ersten Vegasbilder!

Montag, 27. September 2010

Das Ende und der Anfang - Omega und Alpha!

Hallo Fans,

kaum zu glauben aber schon wieder ein Eintrag von mir! So nun werde ich regelmäßig in meinem Blog berichten wie es hier so ist. Die USA – nun steht das normale Leben an. Vielleicht werde ich eine gewisse routine entwickeln, was dem Lebensablauf gut tut. Das ständige um 6 Uhr aufstehen und erst um Mitternacht ins Bett kommen, was aufm Roadtrip praktiziert wurde, ist auf Dauer anstrengend, vorallem wenn man den gesamten Tag auf Achse ist.

Ein Straßenschild mit dem Hinweiß "Flint"
Wie dem auch sei, heute war das Ende vom Roadtrip und der Anfang vom Auslandssemester. Wie wars? Die Ankunft in Flint war planmäßig erfolgt, um halb elf waren wir dort. Naja der Plan wurde morgends kurzfristig um eine Stunde nach hinten verlegt, da uns die Zeitverschiebung einen Streich gespielt hatte und der Handywecker noch in der Central Time Zone gelebt hatte. Aber das hat zum Glück keinen großen Effekt gehabt bis auf das, dass wir länger schlafen konnten. War aber auch nötig, wir waren müde – schließlich hatten wir eine Suite gebucht und der Jacuzzi macht einen verdammt schläfrig, vorallem wenn noch, gegen jede Regel, ein Bierchen im selbigen getrunken wird! Herrlich, wie Götter in Frankreich wurde das Ende gefeiert und Preislich gesehen wars gar nicht so schlimm! ;-)

Das ist unser Mietwagen - ein Chrysler 300 Touring
Wie dem auch sei, als wir angekommen sind haben wir gleich Beccy, die Betreuerin, getroffen. Die hat uns zu unseren Zimmern geleitet und ist mit uns zum Flughafen gefahren, sodass wir das Auto abgeben konnten und mit ihr zurück fahren. War praktisch, so haben wir uns das Taxi gespart... Der Wagen wurde ohne Probleme abgenommen, keiner hat es sich angeschaut bevor die Dokumente unterzeichnet worden sind! Naja am Anfang war der Meilenzähler auf 13816 Meilen und am Ende der Tour am Flughafen vei 18899 Meilen. Also 5083 Meilen sind wir weit gefahren. Die Dimension der Strecke habe ich schon gestern abend versucht deutlich zu machen. Mit einem Wort, enorm! :-)

Als wir dann zurück waren, haben wir uns ein wenig den Campus angeschaut. Gibt nicht viel, das ehemalige General Motors Institute hatte auch schon mal bessere Zeiten gesehen. Nur das total verwirrende ist, diesen Backsteinbau kann ich nicht in seinem Ursprungsjahr einordnen... ist auch egal, große Gebäude aus Backsteinen ragen empor und jetzt, da gerade noch Semesterferien sind wirkt alles sehr verweist und gleicht einer Geisterstadt. Was Flitn sowieso schon tut, in der Straße der KU (Kettering Universität) sind sehr viele Häuser zum Verkauf oder zum Vermieten angepriesen. Flint stirbt, was die Straße weiter vorne beweißt, leerstehende heruntergekommene Häuser oder abgebrannte Wracks liegen an der Straße. Beccy meinte, erst vor zwei Wochen ist eine leerstehende Bar abgebrannt. Sie brennen nicht wegen eines kurzschlusses ab, sondern wegen Brandstiftern, die sich einen spaß draus machen. Die Feuerwehr ist nicht zur Feuerbekämpfung unterwegs sondern um ein ausbreiten des Feuers zu verhindern. Ansonsten wird das Haus einfach seinem Schicksal überlassen und es brennt ab, was den Abrisskosten zugute kommt...

Ansonsten? Es ist ein Convinientstore gegenüber des Haupgebäudes, das ist klassischerweiße so wie man es sich aus Filmen vorstellt. Der Verkäufer hinter Panzerplexiglas und eine sehr begrenzte und teure Auswahl. Selbst die „frische“ Pizza ist nur aufgewährmt, aber was will man machen, wenn man kein Auto hat? Genau nichts, in den USA is das Auto so essentiell wichtig wie die Tennissocken eines deutschen Touristen auf Malle.

Weiterhin bin ich auf morgen gespannt, da beginnt die Einführungswoche mit einer Einführungsveranstaltung, welche mit einem Einführungsfrühstück eingeläutet wird. Herrlich, essen bis der Arzt kommt! Passend zum Thema Essen, die besten Burger die man in den USA in einem Fast Food Store bekommt ist der Double Cheese Burger von In and Out – herrlich! Leider gibts die Kette nur an der Westküste, also CA, NV, AZ :-(

Soweit so gut ich wünsch dann mal einen herrlichen Start in die Woche und man hört von sich, bald – denn der Bericht aus Vegas wartet! ;-)

Viele liebe Grüße euer,

Max

Sonntag, 26. September 2010

Resümee und die ersten Worte

Hallo Fans!

wir schreiben den 25. September 2010. Es ist 21:56 und ich beginne nun den eigentlichen Blog, den ich euch schon vor drei Wochen versprochen habe! Wie gesagt versprochen...Versprechen sind dazu da, dass sie gebrochen werden, gut nicht immer, aber hin und wieder. Es war mir schon fast klar, dass das Versprechen gebrochen wird, deswegen sehe ich das Versprechen nicht als solches an, sonst hätte ich ein schlechtes Gewissen und würde meiner Lebtage nicht mehr glücklich werden.

Wie dem auch sei. Es ist der letzte Abend einer grandiosen Zeit. Einer Zeit von der ich schon seit längerem geträumt habe! Viele tolle Erlebnisse hatte ich gehabt: Die vielen Lichter von Las Vegas zu sehen, die tiefen des Grand Canyons, die Schönheit des Pazifischen Ozeans in San Diego und Santa Barbara, den Glamour von Los Angeles, die in Nebel getauchte Golden Gate Bridge in San Francisco, die atemberaubende Schönheit des Lake Tahoe (dessen Volumen reicht um ganz Kalifornien einen Fuß tief mit Wasser zu bedecken!), das Schwebegefühl im Great Salt Lake, die Abgedrehtheit einer kleinen Kirchengemeinde namens Mormonen, die Wunder des Yellowstones mit seinen Geysiren, die Vernarrtheit einer Nation zu ihren Gründervätern und die endlose Weite des wilden Westens. Summa summarum kann ich sagen, dass die 22 Tage, die ich bis jetzt in den USA verbringen durfte sehr toll waren und unbeschreiblich sind. So wie es aussieht werden wir morgen, wenn wir in Flint sind, ca. 5000 Meilen gefahren sein. Das sind ca. 8500 km, oder in anderen Worten ausgedrückt – einmal von Lissabon in Portugal nach Minsk in Weiß Russland und wieder zurück. Oder vier mal von Flensburg nach Füssen und zurück. Die USA ist ein Land der endlosen Weiten, des endlosen Glamours und der endlosen Perverson einer, vielleicht, untergehenden, Nation. Wenn ich das so betrachte haben viele Amterikaner einen Doge Ram 3500 Super Duty oder einen Ford 350 weiß der Geier, das geht einem nicht in den Kopf hinein. Selbst unser Leihwagen, ein Chrysler 300 Touring – schätzungsweise mit 300 PS – 3,5 Litern Hubraum und einem V6 Motor verkörpert das was total pervers ist. Wozu? Meist wurde unsere Fahrgeschwindigkeit auf 75, 70 oder gar 65 Meilen pro Stunde beschränkt. Dafür braucht man bei weitem nicht mehr Liter Hubraum als der Mensch, nach Empfehlung der Ärzte an einem Tag trinken sollte, brauchen.

Letztendlich aber verkörpern all diese Erfahrungen genau das was die USA ausmacht. Ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nur in China kommt mir die Schere respektive die Kluft zwischen Arm und Reich genauso pervers vor. Aber seien wir mal ehrlich, wenn wir das Geld hätten, würden wir es genauso tun. Green Image hin oder her es ist einfach ein Zeichen von Luxus, den man sich nicht nehmen lassen will – zumindes geht es mir so. Natürlich sind die Super Heavy Duties von Doge oder Ford total atemberaubend, solche Schlachtschiffe zu sehen erfüllen einem nur mit Ehrfurcht, schließlich sieht man gegen die verdammt klein aus. Weiterhin sei angemerkt, dass die Ford Mustangs – neuste Version – zuhauf in den USA rumfahren, gefolgt von den Corvettes, da wird einem fast klar, dass das ein besonderes Auto ist, zumindest in den USA.

Naja so ist das halt mit den USA, ein Land der Gegensätzlichkeiten. Die einen hassen es, die anderen lieben es. Ich gehöre zu der zweiten Kategorie, es ist total genial hier. Zwar war ich enttäuscht als ich bei Wendys bei einem Large Menü statt einem zwei Liter Gefäß nur einen ein Liter Colabecher bekommen habe, aber das sind Kleinigkeiten die der doofe Durchschnittseuropäer als Klischee behalten darf...

Die USA ist ein Land in dem jeder gern Urlaub machen will. Es gibt für jeden was, für den Strandurlauber, den Stadturlauber, den Bergurlauber den Trekkingurlauber... es ist einfach faszinierend zu sehen wie die, meist sich in Rente befindenden, Menschen mit ihren RV'S (Recreational Vehicles – Wohnmobil), durch die USA touren. Die RV's sind so ungefähr das wovon ein durchschnittlicher Europäer träumt – groß. Bestimmt über 10 Tonnen Gewicht so lang wie ein Schulbus und immer mit einem SUV im Schlepptau, begeben sich die Krönungen der Campingindustrie, auf Tour durch die USA. Es ist einfach toll. Und alles hier ist doppelt so groß, wie es der gemeine Europäer kennt – Doppelt so große Parklücken, Parklücken für oversized vehicles oder auch extra Straßen für diese. Des Weiteren gibt es auch Milch oder auch Orangensaft aus ein Gallonen Behältern (ca. 3,6 Liter). Die Oreopackungen sind einfach mal dreimal so groß wie in Deutschland. Es ist einfach unbeschreiblich und ein Gefühl dass eigentlich jeder mal gemacht haben sollte, solange es noch zu erfahren gilt.

Wie dem auch sei, ich wollte mich hiermit einfach nur mal melden. Schließlich gilt es in einem Blog etwas zu schreiben. Wie gesagt ich hatte viel Spaß. Und ich werde in der nächsten Zeit meine Erlebnisse, die ich bei der Rundreise gemacht habe, hier in dem Blog festhalten. Weiterhin werden auch die folgenden Erfahrungen festgehalten. Morgen werde ich in Flint ankommen, schätzungsweise um 13 Uhr. Dann werd ich in die Thompson hall für eine Woche unterkommen, für 25 USD am Tag erwarte ich eine vier Sterne Unterkunft, mal schaun... Jedenfalls beginnt ab morgen für drei Monate ein neuer Abschnitt meines Lebens, mit hoffentlich vielen tollen Erfahrungen!

Ich wünsche euch bis zum nächsten Blogeintrag eine tolle Zeit und viel Spaß bei euren Vorhaben! Die Bilder zu meiner Rundreise werden Stück für Stück nachkommen nur eines kann ich vorab veröffentlichen – es stammt von einem Stopp in der Salzwüste nahe Salt Lake City...




Bis zum nächsten Eintrag und viele liebe Grüße!

Tschööö euer

Max

Ps.: Gerald und Sarah – herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit und viel Glück euch beiden bei eurem neuen Lebensabschnitt!
Pps.: Ihr könnt ruhig meine Einträge kommentieren! ;-)