Hallo Fans,
so jetzt kommt der erste richtige Eintrag von mir. Damit ihr auch was zu lesen habt, wenn ihr den Link öffnet! Weiterhin ist der folgende Eintrag auch ein Teil der Reisevorbereitungen für den Roadtrip.
Jedenfalls kommts zum eigentlichen. Am Donnerstag vergangener Woche (26.08.2010) sind mein Onkel und ich (biedes Onkels, deswegen der Titel!) früh morgends, bei weitem vor dem Aufstehen, zu einer Alpinen Hochtour aufgebrochen, bie der die Höhenmeter nur so runtergerissen worden sind. Als fahrbaren Untersatz haben wir auf bewährtes zurück gegriffen, Fahrrad fahren kann jeder und ist eigentlich auch viel zu anstrengend, deswegen haben wir einen Honda S2000 genommen. Cooles Auto und mit seinen 240 PS auch recht zugstark, was für den Bergaufstieg sehr zu empfehlen ist!
Die Tour fing am Zollberg an und endete auch dort. Zwischen durch gabs viel zu sehen. Erstmal bei dem herrlichen Wetter mit geschlossenem Verdeck bis nach Füssen gerauscht. Dort haben wir uns oben frei gemacht und sind weiter gefahren, nach Imst. Aber nicth über den Fernpass, sondern durch das Namlostal und über das Hantenjoch nach Imst. Tolle Strecke, sehr zu empfehlen, und einen richtig süßen Tunnel hats da. Von dort gings dann weiter auf der Landstraße durchs Ötztal hinauf zum Kühtaisattel und wieder hinunter ins Imstal durch Innsbruck bis nach Strass im Zillertal. Die Strecke ab Innsbruck kann aber auch gut auf der Autobahn zurückgelegt werden, da die Natur nicht aufregend ist, und der Verkehr auf der Landstraße nervt. Naja der Erfahrung reicher sind wir dann weiter in den Süden gefahren. Zell am Ziller war schließlich der nächste Wendepunkt und es ging weiter richtung Osten. Über den Gerlospass vorbei an den Krimmler Wasserfällen (welches die fünfthöchsten Wasserfälle der Erde sind – ist aber ein kleiner Beschiss, da der Wasserfall über drei Stufen läuft und die höchste mit knapp 200 Metern das höchste ist) nach Zell am See. Die Krimmler Wasserfälle sind aber dennoch echt shcön anzuschauen und auf jedenfall einen Besuch wert, zumindest einen Blick! ;-)In Zell am See, dort wo der Tot in jeder Gasse lauert an jedem Tisch mitsitzt und jedes Tretboot mit befährt haben wir übernachtet. Eine echt nette und schöne Stadt, leider etwas überaltert... vielleicht ist es auch überaltert, da die Bahngleise direkt am See entlang führt und die Nacht damit nicht zum Jungwerden gedacht war...
Naja hätte schlimmer können kommen, deswegen gings nach einem reichhaltigen Frühstück morgends weiter zum Großglocknerpass. Oben erstmal 1,5h verbracht. Alles bestaunt, zuerst von der Edelweißspitze (auf der man kein einziges Edelweiß gesehen hat) dann später von der Franz-Josefs-Höhe (FJH). Leider war es bewölkt und der GG (Großglockner) nicht sichbar. Aber dennoch, war ein schönes Panorama. Die FJH gab wiedermal einen erstaunlichen Einblick in die touristische Erschließung der Welt. Auf über 2000 Metern Höhe bauen die Österreicher ganz tapfer ein vierstöckiges Parkhaus, davor noch riesige Wartezonen für Busse und PKWs. Dazu wird noch ein großes Besucherzentrum ein Swarowskibeobachtungspunkt gebaut. Naja die Murmeltiere die wir gesehen haben hat das nicht gestört nur die Böcke, die gabs nicht zu sehen ;-)Nach diesem fantastischen Ausblick gings dann nach unten durch Heiligenblut durch nach Lienz. Und von Lienz über den Staller Sattel nach Bruneck. Der Staller Sattel ist was ganz besonderes, da dieser beim runterfahren nur für die ersten 15 Minuten jeder Stunde Offen ist, danach ist er gesperrt und die herauffahrenden Fahrzeuge haben fahrt. Die Straße auf der italienischen Seite ist einfach zu eng für zwei Autos. Leider hatte es da gepisst wie nochmal was und die Abfahrt war ziemlich Wolkenverhangen. Wie dem auch sei von Bruneck gings nach Sterzing. Von dort aus über den Jaufenpass nach Meran. Der Abend war dort noch richtig schön warm und die Sonne hat gescheint. Bis es wieder geregnet hatte aber dann wurde es Sternen und Mondklar. Der nächste Tag war dann richtig toll in Meran, es war war, die Sonne hat gescheint. Deswegen wollten wir noch ein wenig in Italien bleiben und über die Pässe fahren, doofer weiße meint jeder im August ein Radrennen zu veranstalten und die Pässe zu sperren. Deswegen gings über das Timmelsjoch zurück nach Imst. Von Imst gings dann über den Fernpass nach Füssen und von dort wieder zurück nach Esslingen. Leider war die Rückfahrt sehr ungemütlich da kalt und Regen aber naja man kann nicht alles haben und der Donnerstag hat alles wett gemacht!
Jedenfalls wurde an dem Ausflug um die 1300 Kilometer gefahren und viel gesehen und erlebt. Es war schön und ein guter Vorgeschmack auf den Roadtrip der kommen wird!
Bis ich mich wieder melde,
VieleGrüße und machts gut!
Tschööö Fans!
Max